Stand der Dinge März 2019

Die letzten Wochen war es im Projekt „Auf Distanz goes Baikonur“ recht ruhig, dabei sind im Hintergrund doch einige tolle Dinge passiert. Über die möchte ich dieses Mal berichten.

Kurzer Blick zurück

Im März 2018 ging das Projekt in eine heiße Phase. Da wusste ich bereits, dass die gemeinsame Reise mit Pablo stattfinden würde. Im Monat davor war das nur eine Idee gewesen. Pablo ist Geschäftsführer der bevuta IT, einem Softwareunternehmen in Köln.

Ursprünglich wollte ich dieses Projekt auf reiner Crowdfunding-Basis realisieren. Die bevuta hatte ich im Hinterkopf, weil der Name schon in Podcasts gefallen war und das Unternehmen auch Software für ein Instrument der Raumsonde JUICE entwickelt. Meine Idee war, für den Reisebericht mal bei der bevuta anzufragen, wo in Köln dafür Möglichkeiten bestehen könnten.

Im Laufe der Vorbereitungen wurde mir ein reines Crowdfunding dann aber doch zu unsicher und der eigentlich schon abgehakte Gedanke an eine weitere Form der Unterstützung kam wieder auf den Tisch. Als erste Idee dafür lag dann die bevuta irgendwie auf der Hand. Reinhard vom Podcast „Methodisch Inkorrekt“ kennt Pablo persönlich und stellte zwischen ihm und mir den ersten Kontakt her.
Nachdem ich noch ein paar grundsätzliche Fakten beisammen hatte, fuhr ich am 22. Februar 2018 an einem klirrend kalten Tag zur bevuta nach Köln. Pablo und ich lernten uns erstmals kennen und schon am gleichen Abend war klar: Pablo und die bevuta sind beim Projekt dabei und die Reise würde definitiv stattfinden.

Es folgten die spannende Zeit der Reisevorbereitung, die noch spannendere Reise selbst und die wunderbare und andauernde Erinnerung daran. Pablo, Peter und ich blieben in Kontakt und trafen uns auch immer wieder.

Pablo und ich teilen eine Leidenschaft: gute Software. Pablo hat sein Unternehmen und ich bin selber seit über 19 Jahren in der Softwareentwicklung tätig. Es kam, wie es kommen musste: Seit Mitte Februar bin ich bei der bevuta beruflich tätig.

Das bedeutete natürlich einiges an Umstellung. Auch wenn ich nun immer noch mit Softwareentwicklung zu tun habe, hat sich mein Tätigkeitsbereich verändert. Mein Arbeitgeber ist nun grob 200 Kilometer von meinem Wohnort entfernt, also musste einiges organisiert werden. Zudem liegen nun drei Wochen spannende Einarbeitung in Köln hinter mir.

So waren also die letzten Monate ziemlich intensiv und die Freizeit musste etwas zurückstecken. Nun bewegt sich aber alles in zunehmend geordneten Bahnen und auch „Auf Distanz goes Baikonur“ bekommt wieder die nötige Aufmerksamkeit.

Weiter geht‘s

Etwa ein Jahr nach unserer Reise nach Baikonur wird im kommenden Juni das Projekt zu seinem Ende kommen. An diesem Tag wird unser Reisebericht in Köln stattfinden.

Pablo und ich haben in dieser Woche die Räume besucht, die wir angemietet haben. Es handelt sich um eine Halle einer ehemaligen Aufzugfabrik, die heute für Veranstaltungen genutzt werden kann.

Die Terminfindung war nicht einfach: Für den Reisebericht plane ich mit acht Personen, die auf jeden Fall dabei sein sollen. Reinhard Remfort und Nicolas Wöhrl (Podcast „Methodisch Inkorrekt“), Martin Rützler (Podcast „radiomono.net“), Marc Litz (Podcastfilm), Marcel Theobald (Technik) und dann natürlich die Baikonur-Reisenden Pablo Beyen (bevuta IT), Peter Kohl (Podcast „Botenstoff“) und ich, Lars Naber.

Ich hatte große Zweifel, dass wir überhaupt einen Termin finden würden, an dem wir alle Zeit haben und an dem dann auch noch die erhofften Räumlichkeiten zu mieten wären. Aber es gelang: An einem einzelnen Termin passte einfach alles: Am 15. Juni wird es den Reisebericht geben, in der Marienstraße 73 in Köln-Ehrenfeld.

Nun sind noch einige organisatorische Dinge zu klären und auch einige schöne Ideen sind noch offen. Aber es geht voran und ich freue mich schon sehr auf den Abend.

In den kommenden Wochen werde ich alle nötigen Infos auf einer eigenen Seite sammeln, zu erreichen ist sie unter reisebericht.aufdistanz.de. Bei wichtigen Dingen informiere ich natürlich noch mal gesondert.

Vielen Dank und bis bald!

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